Schützenverein e.V. Eisdorf

Traditionelles Preisschießen in Eisdorf

Der Schützenverein Eisdorf lädt alle Eisdorfer und Willensener Bürger/innen zum traditionellen Preisschießen ein, das vom 11. bis zum 13. Mai im Vereinsheim ausgetragen wird. Geschossen werden darf Donnerstag und Freitag von 18 bis 21.30 Uhr sowie Samstag von 14 bis 16 Uhr. Dem schließen sich das Finalschießen und die Siegerehrung an. Für das leibliche Wohl wird an allen Tagen gesorgt sein. pb

KK-Saison in Eisdorf beendet

SV Eisdorf KK Saison Ende 2016

Der Schützenverein Eisdorf hatte zum Abschießen der KK-Saison geladen, bei dem auch der Er-und-Sie-Pokal ausgeschossen wurde. Nach spannenden Wettkämpfen, wo die erzielten Ringzahlen manch einen staunen ließ, standen die Sieger fest. Die Ehrenscheibe der Damen sicherte sich Sarah Jentsch und die der Schützen Wolf-Dieter Wegner. Der Er-und-Sie-Pokal wiederum ging an das Ehepaar Sarah und Dominik Jentsch. In jedem Fall freuten sich am Ende alle, nicht nur die besten Schützen, darüber, dabei gewesen zu sein. pb

Eisdorfer Schützen haben neue Majestäten

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Bärbel Leimeister,  Ralf Lüllemann, David Elsner, Chris Leimeister und Sarah Jentsch freuen sich über die erzielten Würden.

Der Schützenverein Eisdorf machte sich traditionell unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Eisdorf auf den Weg durch die Ortschaft, um die letztjährigen Könige zur Proklamation ihrer Nachfolger im Schützenhaus abzuholen.

Neuer König ist Ralf Lüllemann und Vizekönig Chris Leimeister. Die Königin heißt Bärbel Leimeister und die Vizekönigin Sarah Jentsch.

David Elsner freut sich darüber, Jugendkönig geworden zu sein, Sebastian Schimpfhauser darüber, den Tittel Vizekönig Jugend für ein Jahr zu tragen. pb

Damenabteilung des Eisdorfer Schützenvereins ist 50

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Die Mitglieder der Damenabteilung des SV Eisdorf zusammen mit der Kreisdamenleiterin Andrea Bauch (stehend, 3. v. li) und Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke. Fotos: Bordfeld

Vor 50 Jahren heiratete in den Niederlanden Beatrix ihren Claus von Amberg, Georg Kiesinger wurde Bundeskanzler und die „Beatles“ eroberten nicht nur die Jugend in der Bundesrepublik, Heinz Schenk und Lia Wöhr übernahmen den „Blauen Bock“ und in Eisdorf gründete der Schützenverein seine Damenabteilung. Heute zählt der Verein 36 weibliche Mitglieder, Schützenschwester Gertrud Borchers ist mit 94 Jahren die Älteste, Lenja Jentsch mit sieben Jahren die Jüngste. Grund genug, dass sich für einen Nachmittag im Vereinshaus ein Rollentausch vollzogen hatte. Die Herren, zumeist Vorstandsmitglieder, bewirteten nämlich die Frauen an festlich gedeckten Tischen.

Bevor die Damenleiterin Bärbel Leimeister, auch im Namen ihrer Stellvertreterin, Christiane Schmidt, die vielen Frauen, unter ihnen die beiden Gründungsmitglieder Ilse Müller und Margret Schmidt sowie die Kreisdamenleiterin Andrea Bauch und Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke begrüßte, um dann zu einer Zeitreise einzuladen, meldete sich der erste Vorsitzende des SV Eisdorf, Dieter Armbrecht, zu Wort. Er sparte nicht mit Worten der Anerkennung über den 1966 getätigten Gründungsschritt und der Freude über den guten Bestand der Jubiläumsabteilung.

Dann lauschten alle dem kleinen, aber feinen Geschichtsunterricht, der mit dem Wiederaufbau des SV im Jahr 1963 begann, bei dem auch erstmals die Gründung einer Damenabteilung ins Gespräch gekommen war. Drei Jahre später wurde erst einmal zu zwei Info-Treffen geladen, denen sich dann die offizielle Gründungsverssammlung der Damenriege anschloss.

Gisela Klages, Margret Schmidt, Ilse Müller, Friedeliese Jüptner, Gerda Gollnest, Hertha Linder und Lieselotte Keller waren die Frauen der ersten Stunde. Gar nicht viel später schlossen sich viele Ehefrauen der Vereinsmitglieder an. Das aus der Taufe heben der Damenabteilung sollte sich nicht „nur“ als eine Bereicherung des Vereinslebens herausstellen, sondern auch als Friedensbote in so manchem Eheleben. Waren doch jetzt oft beide Ehepartner im Verein engagiert.

Zwar wurde bereits ein Jahr vor der Gründung der Damenriege das Vereinshaus errichtet, dabei hatte aber niemand daran gedacht, dass Frauen auch zumindest eine Toilette brauchten. Als dann 1968 die Baugenehmigung für das „stille Örtchen“ vorlag, wurde es auch gleich gebaut. Als dann 1976 auch der Luftgewehr-Stand eingeweiht wurde, konnten alle Schießen im Schützenhaus durchgeführt werden. Das Schießen in der Gastronomie sollte der recht interessanten Geschichte angehören.

Trotz aller baulichen Maßnahmen wäre aber auch die Schießleistung der neuen Abteilung nicht zu kurz gekommen. Die damalige erste Damenleiterin, Gisela Klages, habe dafür gesorgt, dass bereits im Gründungsjahr recht gute Erfolge zu verzeichnen gewesen waren und sich fortsetzen sollten. Denn bereits nach kurzer Zeit nahmen Damenschaften an Rundenwettkämpfen und Kreismeisterschaften - nicht ganz erfolglos teil. Kreisschützenköniginnen kamen ebenso aus Eisdorf wie Kreismeisterinnen.

Heute sei es eher die Jugend, wie Chiara, Friederike und Laura, die den Verein erfolgreich vertreten und auch Karina, die in Eisdorf ihre Karriere begonnen hat, und jetzt für die SB Freiheit antritt, so Bärbel Leimeister weiter. Diese Erfolge seien vor allem Lars Kesten zu verdanken, der die Jugend erfolgreich trainiert.

Aber auch die „Älteren“ seien bestimmt nicht ganz untätig. Denn die Frauen nehmen immer noch beim am Sösepokalschießen oder bei der Freundschaftsrunde das Gewehr in die Hand. Außerdem sei die Verpflegungsbereitschaft bei allen möglichen Terminen wie beispielsweise Himmelfahrt und Preisschießen sehr stark.

Abschließend überreicht die Erste Damenleiterin den Frauen der ersten Stunde, Ilse Müller und Margret Schmidt, ein Dankeschönpräsent für deren langjährige Treue. pb

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Ilse Müller (li.) und Margret Schmidt gründeten vor 50 Jahren die Damenriege des Schützenvereins Eisdorf mit.